Digitale Wirtschaft und Gesellschaft

  • Samsung erwartet dank solider Chip-Nachfrage mit Gewinnsprung
    on 7. Juli 2020 at 7:32

    Durch die Coronakrise stieg die Nachfrage nach Speicherchips enorm an. Als Marktführer in diesem Bereich ist Samsung einer der großen Profiteure. Dank der soliden Chip-Nachfrage in der Coronavirus-Krise erwartet der Elektronikriese Samsung für das zweite Quartal 2020 einen deutlich höheren operativen Gewinn. Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde im Jahresvergleich um 22,7 Prozent auf 8,1 Billionen Won (etwa sechs Milliarden Euro) zulegen, teilte das südkoreanische Unternehmen am Dienstag in seinem Ergebnisausblick für die Monate April ...weiterlesen auf t3n.de

  • Diversität in Teams: Wie Unternehmen queere Mitarbeiter unterstützen sollten
    on 7. Juli 2020 at 6:00

    Nirgendwo in Europa fühlen sich queere Arbeitnehmer in ihrem Job so unwohl wie in Deutschland. Weil sie Angst vor Mobbing und Diskriminierung haben, halten sie ihre sexuelle Identität lieber geheim. Wie Unternehmen ihre ­LGBTQI+-Mitarbeiter unterstützen können. Zuerst waren da die schrägen Blicke, dann das zerkratzte Auto und schließlich sollte die „Schwuchtel“ mal das Fax holen. Vielleicht nur ein Zufall, die Kratzer am Auto ein Versehen, der Spruch ein Witz? Vielleicht. Vielleicht haben seine Kollegen aber auch ein Problem mit Stuart Cameron. Cameron, damals 18 Jahre alt, ist Auszubildender bei ­Media Markt. Er weiß es zu diesem Zeitpunkt selbst erst...weiterlesen auf t3n.de

  • Biden for President: Techbranche unterstützt Trump-Herausforderer mit Millionen
    on 6. Juli 2020 at 17:54

    Im US-Präsidentschaftswahlkampf liegt derzeit der demokratische Kandidat Joe Biden in den Umfragen vorn. Die Tech-Branche spendet fleißig – das Silicon Valley will Trump loswerden. Die Gewinne der fünf großen Tech-Konzerne Apple, Amazon, Facebook, Google und Microsoft sprudeln, die Aktienkurse erreichen immer neue Höhen. Dennoch will die überwiegende Mehrzahl der Mitarbeiter in den Tech-Standorten Silicon Valley und Seattle den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump am liebsten loswerden. Das zumindest zeigt sich an der Spendenbereitschaft für den demokratischen ...weiterlesen auf t3n.de

  • Offene Verwaltungsdaten: Es fehlt ein einheitlicher Rechtsrahmen
    on 6. Juli 2020 at 16:39

    Open Data wird in deutschen Verwaltungen sehr unterschiedlich gehandhabt, zeigt eine Studie für das Wirtschaftsministerium. Standards für die Bereitstellung der Daten fehlen. Geodaten, Busfahrpläne, amtliche Statistiken: Auf Daten des öffentlichen Sektors können unterschiedliche Anwendungen aufbauen. Der mögliche Mehrwert von offenen Daten wird in Deutschland aber noch nicht ausgeschöpft, wie eine Studie des Instituts für Innovation und Technik (IIT) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt. Einheitlicher Rechtsrahmen fehlt Daten der Verwaltung und von ö...weiterlesen auf t3n.de

  • Amazon statt Coca-Cola – warum Tech-Marken wertvoller sind
    on 6. Juli 2020 at 9:52

    Sieben der zehn wertvollsten Marken der Welt sind Tech-Unternehmen. Das geht aus der Markenwertstudie Brandz hervor. Warum ist das so? Eine Analyse. Amazon, Apple, Microsoft, Google, Alibaba, Tencent und Facebook – sie alle sind nicht nur Tech-Unternehmen, sondern zählen zu den wertvollsten Marken der Welt. Unter den Top 10 des vom Marktforschungsunternehmen Kantar veröffentlichten Brandz-Rankings befinden sich damit allein sieben Tech-Unternehmen. Amazon führt diese Liste wie schon 2019 mit einem Markenwert von 415,9 Milliarden US-Dollar a...weiterlesen auf t3n.de

  • Slack-Chef Butterfield: Wettbewerber Microsoft wird nicht reguliert
    on 6. Juli 2020 at 9:07

    Der Bürokommunikations-Dienst Slack rechnet im als unfair empfundenen Wettbewerb mit Microsoft nicht mit einer Unterstützung durch ein Kartellverfahren in den USA. Eine Regulierung von Microsoft durch US-Behörden wird von Slack nicht erwartet. Trotz des Vorwurfs des unfairen Wettbewerbs. Microsoft sei geradezu von der Idee besessen, Slack an den Rand zu drängen, und verteile seine Teams-Software massenhaft kostenlos mit Windows 10, sagte Slack-CEO Stewart Butterfield in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Trotzdem sei es Microsoft nicht ...weiterlesen auf t3n.de

  • Dorothee Bär: „Die Corona-Warn-App ist ein Paradebeispiel für zukünftige IT-Projekte“
    on 5. Juli 2020 at 9:03

    Mit dem Video- und Podcastformat Changerider wollen Etventure-Gründer Philipp Depiereux und t3n den Menschen die Angst vor der Digitalisierung und dem Wandel nehmen. In der aktuellen Folge ist eine alte Bekannte zu Gast: unsere Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär. Einerseits deckte die Coronakrise digitale Versäumnisse schonungslos auf. Vor allem die Startschwierigkeiten bei Themen wie Homeschooling, Homeoffice oder Online-Verwaltungsdienstleistungen machen sichtbar, wie weit Deutschland doch noch zurückliegt. Auf der anderen Seite haben viele deutsche Unternehmen reagiert und in den Wochen und Monaten seit Ausbruch der Krise digitalisiert, was sie in den...weiterlesen auf t3n.de

  • Anzeige | HR Innovation Award 2020 – disrupt, innovate, succeed
    on 3. Juli 2020 at 14:30

    Ihr habt eine zukunftsweisende Idee für den HR-Markt an den Start gebracht? Und mischt bei Recruiting, Training oder Consulting ganz vorne mit? Dann belohnt euch für diese Top-Leistung und bewerbt euch beim HR Innovation Award! Gewinner des HR Innovation Award 2019. (Foto: spring Messe Management GmbH) Ziel des HR Innovation Awards ist es, die geballte Innovationskraft und Leistungsfähigkeit im HR-Markt zu fördern und euch als Innovatoren eine medienwirksame Bühne zu bieten. Etablierte Unternehmen und Startups nutzen diese besondere Chance jedes Jahr. Der HR Innovation Award zeichnet in diesem Jahr zum fünften Mal ...weiterlesen auf t3n.de

  • Anzeige | „Erwartungen müssen übertroffen werden“ – Customer Experience done right
    on 3. Juli 2020 at 13:00

    Im Interview erklärt Navid Larijani, Chief Experience Officer Europe bei PricewaterhouseCoopers (PwC), warum Experience-Design ganzheitlich gedacht werden sollte und woran Unternehmen arbeiten müssen, wenn sie positive Erlebnisse schaffen möchten. „CX ist nichts, was man kurz mit einem Dashboard, einer fancy App oder irgendeiner VR-Geschichte erledigt.“ (Foto: PwC) Navid, du bist Experience-Experte und unter anderem maßgeblich für das Experience Center von PwC Deutschland mitverantwortlich. Dort arbeitet ihr in  multidisziplinären Teams an den digitalen Lösungen von morgen und macht neue Ideen für Mitarbeiter und Kunden greifbar. Du ...weiterlesen auf t3n.de

  • Abstract Wikipedia: Wie das Online-Lexikon eines seiner größten Probleme lösen will
    on 3. Juli 2020 at 9:58

    Je nach Sprache unterscheidet sich der Umfang der Wikipedia teils erheblich. Ein neues Wikimedia-Projekt könnte das zukünftig ändern. Wikipedia ist in mehr als 300 Sprachen verfügbar. Allerdings variiert der Umfang der freien Online-Enzyklopädie je nach Sprache stark. Und auch wenn ein Artikel in einer Sprache um eine neue Information erweitert wurde, kann es unter Umständen eine ganze Weile dauern, bis diese Änderungen auch in anderen Sprachen vorgenommen werden – wenn das überhaupt passiert. Genau dieses Problem will die ...weiterlesen auf t3n.de

  • Tesla plant für neue Fabrik mit Kosten von rund einer Milliarde Euro
    on 3. Juli 2020 at 8:36

    In einem Jahr will Tesla in Grünheide nahe Berlin schon Elektroautos herstellen. Die Fabrik steht aber noch nicht. Nun werden weitere Details über den Zeitplan des Baus und die Mitarbeiterzahlen bekannt. Elektroautobauer Tesla plant für seine erste Fabrik in Europa mit Kosten von 1,065 Milliarden Euro für die Errichtung. Das geht aus einem aktualisierten Antrag für die umweltrechtliche Genehmigung hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Für den Rohbau wird demnach mit 654 Millionen Euro kalkuliert. Die Bauarbeiten sollen bis in den März 2021 hinein dauern. Tesla hat einen vorzeitigen ...weiterlesen auf t3n.de

  • Wie funktioniert ein smartes Krankenhaus?
    on 3. Juli 2020 at 8:00

    Jochen Werner ist Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen. Im t3n Podcast berichtet er, wie er die Uniklinik digitalisiert hat – und woran die Digitalisierung der Medizin in Deutschland noch immer scheitert. Digitale Krankenakte, die Gesundheitskarte, Telemedizin – über die Digitalisierung der Medizin und Patientenbetreuung wird in Deutschland schon seit Jahrzehnten diskutiert. Passiert allerdings ist wenig. Oder vielleicht doch? Uniklinik-Chef Jochen Werner von der Universitätsmedizin Essen spricht mit t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner im t3n Podcast über den Stand der Digitalisierung in ...weiterlesen auf t3n.de

  • Leiter des Fraunhofer-Instituts IESE vermisst klare Konzepte für digitale Bildung
    on 3. Juli 2020 at 7:39

    Mehr Endgeräte und Breitbandanschlüsse sind nicht alles, sagt der Leiter des Fraunhofer-Instituts IESE in Kaiserslautern, Peter Liggesmeyer. Die Corona-Zeit biete eine große Chance, um neue Konzepte zu entwickeln. Die Diskussion über digitale Bildung sollte nach Ansicht des Informatikers Peter Liggesmeyer den Fokus auf die Entwicklung sinnvoller Lehrkonzepte legen. „Allein mehr Endgeräte und Bandbreite reichen nicht aus“, sagte der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern. „Für eine sinnvolle digitale Bildung fehlt noch ein stimmiges Konzept...weiterlesen auf t3n.de

  • Fitbit-Übernahme: Verbraucher- und Datenschützer kritisieren den Deal
    on 2. Juli 2020 at 16:33

    Durch die Fitbit-Übernahme hätte Google Zugriff auf Gesundheitsdaten. Internationale Verbände fordern von Aufsichtsbehörden, den Deal platzen zu lassen. Internationale Daten- und Verbraucherschutzorganisationen wollen Googles Übernahme von Fitbit stoppen. 20 Interessensgruppen aus verschiedenen Ländern haben eine gemeinsame Erklärung verfasst. Sie befürchten Wettbewerbsverzerrung und unzureichenden Datenschutz. Appell an Aufsichtsbehörden Google hatte im November letzten Jahres die Übernahme des Fitnesstracker-Herstellers Fitbit angekündigt. 2,...weiterlesen auf t3n.de

  • Markenrecht: Offenbar erste Abmahnung wegen Begriff Webinar
    on 2. Juli 2020 at 15:10

    Seit einigen Tagen wird in den Medien über den Markenrechtsschutz des Begriffs Webinar diskutiert. Nun gibt es wohl eine erste Abmahnung. In verschiedenen Medien, Social-Media-Diskussionen und Internetforen wird seit einigen Tagen berichtet, der Begriff Webinar sei als eingetragenen Marke geschützt und deshalb drohe bei der Verwendung für die eigenen Seminarangebote im Internet möglicherweise eine Abmahnung. Wie der Anwalt Maximilian Greger nun in seinem Law-Blog schreibt, hat er inzwischen einen Bericht über eben solch eine ...weiterlesen auf t3n.de

  • Anzeige | Diese 4 Hürden stehen erfolgreichem Smart Pricing im Weg
    on 2. Juli 2020 at 9:30

    Egal ob an der Tankstelle, bei Flugreisen oder beim Einkauf saisonaler Produkte – Preise variieren und das mit System. Doch was genau steckt hinter dem Prinzip Smart Pricing und wie weit sind Einzelhandel und andere Branchen damit in Deutschland? Intelligente und automatisierte Preisgestaltung ermöglicht es Unternehmen, interne Kosten zu sparen und mehr Umsätze zu generieren (Bild: PwC) Intelligente Preismodelle und -kalkulationen haben großes Potential. Durch die Automatisierung von internen Prozessen ermöglichen sie es ihren Anwendern, Kosten zu verringern, die Logistik zu optimieren und im Vertrieb besser zu performen. Andererseits ...weiterlesen auf t3n.de

  • Tesla überholt Toyota als wertvollster Autobauer
    on 2. Juli 2020 at 8:34

    Die Aktien von Tesla haben am Mittwoch ihren jüngsten Rekordlauf mit dem Titel des wertvollsten Autobauers der Welt gekrönt. Ist das Papier inzwischen überbewertet? Analysten sind uneins. Die Papiere des Elektroautoherstellers Tesla stiegen in der Spitze bis auf gut 1135 US-Dollar und hatten damit den bislang höchsten Stand ihrer Geschichte erreicht. Zu diesem Zeitpunkt war Tesla fast 211 Milliarden Dollar wert und brachte so umgerechnet etwa neun Milliarden Dollar mehr auf die Waage als Toyota. Die Japaner hatten bei dem Rennen um die höchste Marktkapitalisierung bislang die ...weiterlesen auf t3n.de

  • Karriere-Neustart: Wenn die Sinnsuche zur Dauerbelastung wird
    on 2. Juli 2020 at 7:00

    Sich neu erfinden, die Karriere auf den Kopf stellen: Kaum ­etwas scheint heute reizvoller zu sein, als den Reset-Knopf zu ­drücken. Auf Instagram feiern wir uns dann dafür. Woher aber kommt die große Sehnsucht nach dem Sinn? Und was macht sie mit uns? Herausfinden, was wir „wirklich, wirklich“ wollen: Das ist der Leitspruch von Frithjof Bergmann, dem geistigen Urvater der New-Work-Bewegung. Er wiederholt ihn gebetsmühlenartig, kein anderer Satz ist stärker mit ihm verbunden als dieser. Was er ­damit meint: Herausfinden, welche Tätigkeit, Arbeit, welcher Beruf wirklich zu einem passt – und sich eben nicht mit vorgefertigten Karrieremustern z...weiterlesen auf t3n.de

  • Mehrwertsteuersenkung: Diese Online-Dienste werden billiger
    on 1. Juli 2020 at 17:00

    Bis Ende Dezember 2020 sinkt der reguläre Mehrwertsteuersatz vorübergehend von 19 auf 16 Prozent. Netflix, Spotify und Amazon wollen die Steuersenkung an die Endverbraucher weitergeben. Im Rahmen des Corona-Hilfspakets senkt die Bundesregierung die Mehrwertsteuer vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020. Der reguläre Mehrwertsteuersatz sinkt in dieser Zeit von 19 auf 16 Prozent. Der ermäßigte Steuersatz sinkt von 7 auf 5 Prozent. Allerdings werden wohl nicht alle Unternehmen die Steuersenkung auch an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergeben. Im Streaming-Segment sieht es ...weiterlesen auf t3n.de

  • Augmented Reality: Google kauft Smart-Glass-Hersteller North
    on 1. Juli 2020 at 9:46

    Mit der Übernahme von North treibt Google seine Bemühungen um die Entwicklung von smarten Brillen weiter voran. Google hat das kanadische Unternehmen North gekauft. Wie der US-Konzern mitteilt, hoffe man, sich mit der Übernahme – gerade was die technologische Grundlage und Expertise bei der Entwicklung neuer Geräte und Dienste angeht – breiter aufzustellen. Für Google ist es auch eine Investition, um das „Ambient Computing“ voranzutreiben – gemeint ist die Vernetzung aller technischen Geräte, die Menschen...weiterlesen auf t3n.de

  • Microsoft und Google wollen Arbeitssuchende fit machen für digitale Jobs
    on 1. Juli 2020 at 8:40

    Die Folgen der Covid-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt sind gewaltig. Millionen Menschen haben ihre Jobs verloren und suchen nach Arbeit. Google und Microsoft wollen den Betroffenen jetzt eine Perspektive bieten. Die Tech-Konzerne Microsoft und Google wollen mit zwei groß angelegten Qualifikationsprogrammen Menschen unter die Arme greifen, deren Jobs durch die Folgen der Coronavirus-Pandemie gestrichen wurden oder akut bedroht sind. Microsoft startete am Dienstag eine Qualifizierungsinitiative für 25 Millionen Arbeitssuchende weltweit. Google legte am Mittwoch ein Programm auf, das sich an rund zehn ...weiterlesen auf t3n.de

  • Samsung sagt Ifa 2020 ab
    on 1. Juli 2020 at 8:17

    Im Gegensatz zu vielen anderen Messen wurde die Ifa in diesem Jahr nicht abgesagt. Dafür zog jetzt mit Samsung einer der größten Aussteller seine Teilnahme zurück. Die Berliner Technik-Schau Ifa muss im Krisenjahr 2020 ohne den großen Stammaussteller Samsung auskommen. „Wir haben uns entschieden, unsere wichtigsten Neuigkeiten und Ankündigungen dieses Jahr im Rahmen einer eigenen digitalen Veranstaltung Anfang September zu präsentieren“, teilte der südkoreanische Konzern am Dienstag mit. Der globale Marktführer in der Unterhaltungselektronik wird der Messe...weiterlesen auf t3n.de

  • Warum sich Beauty-Unternehmen in Tech-Konzerne verwandeln
    on 1. Juli 2020 at 5:03

    Virtuelles Make-up und durch KI optimierte Pflegeprodukte – Konzerne wie L’Oréal und Beauty-Startups stellen heute mehr als Cremes und Shampoos her. Sie verwandeln sich in Tech-Unternehmen. Und meinen es ernst. Zugegeben, ich sehe gut aus: makelloser Teint, perfekt getuschte Wimpern, sexy Lidstrich, dunkelrote Lippen. Wie ein „Girl-Boss“. So nennt sich zumindest der Make-up-Look, der mir vom Display meines Handys entgegenstrahlt. Die App des Kosmetikhändlers Douglas hat ihn mir virtuell aufgelegt. In Wahrheit sitze ich völlig ungeschminkt am Schreibtisch im Homeoffice. Schrill wird es, als ich die t...weiterlesen auf t3n.de

  • Warum die Hatespeech-Debatte das Silicon-Valley-Geschäftsmodell infrage stellt
    on 30. Juni 2020 at 13:36

    Online-Software skalieren, User Inhalte erstellen lassen – alles automatisiert vermarkten. Diese einfache Formel ist der Kern von Tech-Plattformen. Die Hatespeech-Debatte stellt ihr Geschäftsmodell fundamental infrage. Die Neuland-Kolumne. Die Tech-Plattformen des Silicon Valley wie Facebook und Twitter vertraten in Bezug auf die Grenzen der Meinungsfreiheit online lange eine einfache und konsistente Haltung: Sie sahen sich als neutrale Plattformen. Werkzeuge, die Kommunikation ermöglichen – und mehr Kommunikation ist grundsätzlich gut und bringt Menschen zusammen. Die Haltung: „Wir sind neutral“ war naiv und bequem zugleich...weiterlesen auf t3n.de

  • Indie-Games: Wie die Kreativköpfe der Branche ums Überleben kämpfen
    on 30. Juni 2020 at 12:18

    Indie-Games haben in den vergangenen Jahren einen ­enormen ­Einfluss auf die gesamte Branche ausgeübt. Die meisten ­Studios kämpfen allerdings um ihre Existenz. Wie gut passen ­Enthusiasmus und kommerzieller Erfolg zusammen? „Code 7“ ist Cyberpunk. Als Spieler sitze ich vor einem ­virtuellen Bildschirm, der an alte Hacker-Filme aus den 1980ern ­erinnert. Er flackert, ist verpixelt und die Grafik verschwimmt vor ­meinen Augen. Das ­System fährt herunter und bootet neu. Auf einem Kamera­bild erscheint eine Frau. Sie spricht mich an. Wer bin ich, was ist passiert? Anscheinend habe ich das Gedächtnis ­verloren. Die Frau ist in einer Raumstation gefangen und braucht meine Hilfe. Da ich offenbar ­Hacker bin, muss ich im System Codes ­finden, um ihr Türen zu öffnen. Unser gemeinsames Ziel ist es, einen Virus namens „Code 7“ zu stoppen. Er wurde von einer abtrünnigen künstlichen Intelligenz in die Welt gesetzt, um die Menschheit auszulöschen. Aber schon bald muss ich mich als Spieler fragen, wer ich wirklich bin und ob das, was geschieht, die Realität ist. „Code 7“ ist ein Independent Spiel des Kölner ­Goodwolf ­Studios, das aus Kevin Glaap and Zein Okko besteht. Das Game ist ­professionell gemacht, die Protagonisten werden von ­Schauspielern gesprochen. Die Retrografik ist ein Stilmittel, das zugleich kaschiert, dass die Entwickler nicht über das ­Budget der großen Player der Game-Branche verfügen, sogenannte „AAA-Firmen“ wie Electronic Arts oder Ubisoft. Die Köpfe hinter Goodwolf Studio: Grafikerin Lea Dickert und die beiden Gründer Zein Okko und Kevin Glaap (v.l.n.r.). Ihr Spiel „Code 7“ hat zahlreiche Nominierungen bei Indie-­Game-Festivals erhalten. Trotzdem müssen sie Jobs nebenbei machen. (Foto: Melanie Grande) Trotzdem können Indie-Games extrem erfolgreich sein. „Minecraft“ etwa, bei dem man aus würfelförmigen Blöcken ­online mit anderen Spielern oder allein eine 3D-Welt baut, war ein Indie-Titel des Schweden Markus Persson, ehe es Microsoft 2014 kaufte. Mit 180 Millionen Verkäufen ist es das ­erfolgreichste Einzelspiel aller Zeiten. Es hat die Branche nachhaltig beeinflusst und fast schon eine neue Spiele­gattung etabliert. Zahlreiche minecraft-ähnliche Titel entstanden in der Folge. Weitere bekannte Indie-Spiele sind „Darkest Dungeon“, ­„Stardew Valley“, ­„Cuphead“ oder zuletzt „Untitlted Goose Game“, ein humorvolles Spiel, in dem man als Ente die Mit­menschen nerven darf. Diese Spiele wurden von kleinen, ­enthusiastischen Entwicklerstudios kreiert und inspirieren viele junge Gamer zur Nachahmung. Während die Mitarbeiter von großen Firmen meist Teil ­eines riesigen Produktionsteams sind und wenig kreative Freiheit genießen, gilt der Indie-Entwickler als Künstler und Outsider. ­Jemand, der – so der Mythos – nichts anderes macht, als seiner Leidenschaft nachzugehen. Er ist kreativ, zieht sein Ding durch und erntet Lob in der Gamer-Community. Die Schattenseite dieser Existenz wird aber oft verschwiegen. Indie-Entwickler leben in Wahrheit oft am Rande des Existenzminimums. Die wenigsten Studios haben kommerziellen Erfolg. Die Geschichte von Kevin Glaap and Zein Okko ist die vieler unabhängiger Entwickler: eine Geschichte voller Enthusiasmus und Ernüchterungen. Für Viele Indie-Studios Alltag: Jobben, ­sparen und lernen Der Weg zu Goodwolf Studio führt ins Cologne-Game-Haus, einer Ansammlung von kleinen Studios. Es ist quasi ein Coworking­space für Game-Entwickler, gegründet von Johannes ­Brauckmann, der das viel gelobte Indie Village auf der Kölner ­Gamescom verantwortet. Er hat mit dem Ort günstige Mieträume geschaffen, ­organisiert dort Veranstaltungen und Vernetzungsmöglichkeiten. Das Game-Haus befindet sich schräg gegenüber vom ­Messegelände in einem unscheinbaren Bürogebäude. Der Begriff „Haus“ ist übertrieben, es sind genau genommen nur zwei Etagen. Die Frau am Empfang unten kennt das ­Goodwolf Studio nicht einmal. Sie muss in den Unterlagen nachschlagen, um es ausfindig zu machen. Es ist keine fantastische, verspielte Tech-Welt, die sich hier eröffnet. Vielmehr betritt man weitgehend klassische Büros mit Rechnern. Es gibt eine Kaffeeküche, an der Wand hängt ein ­Putzplan. Im Flur ist es leise, viele Türen sind zu. An Games ­erinnern lediglich die Logos: Flying Sheep, Ducks on the Water, Gamebros, Goodwolf Studio. Kevin und Zein arbeiten in einem kleinen Raum auf der rechten Flurseite. In der Mitte befindet sich ein hoher, thekenähnlicher Schreibtisch mit Steharbeitsplätzen. Zwischen ihn und die Wand ist noch eine Couch gequetscht, auf der man sich etwas eingeengt fühlt. (Foto: Melanie Grande) Zein ist Grafikdesigner, Kevin Informatiker. „Wir haben zusammen am Cologne Game Lab weiterstudiert“, sagt Kevin. „Dort gab es ein Rapid Prototyping, bei dem wir sechs Wochen lang jede Woche ein Spiel entwickeln sollten.“ In einer dieser Wochen entstand der Prototyp von „Code 7“. So richtig viel geschlafen haben die beiden in jener Zeit nicht. Aber sie brannten beide für die Idee, die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen wie dem Verhältnis von Mensch und Maschine in den Mittelpunkt eines Spiels zu stellen. Die erste Version von „Code 7“ haben die beiden 2015 zum kostenlosen Download angeboten. Ein Jahr später starteten sie eine Kickstarter-Kampagne, um die Geschichte auf fünf Episoden auszubauen. Sie kamen auf rund 16.000 Euro –, ein Mini-Budget für ein Videospiel. Sie realisierten, was möglich war. Es folgten zahlreiche Nominierungen bei Indie-Game-Festivals sowie die Auszeichnung „Bestes Jugendspiel“ beim Deutschen Computerspielpreis 2017: viel Resonanz, aber wenig Gewinn. „Mein Ziel ist, das ­Studio aufrecht­zuerhalten, ohne dass wir uns ­kaputtmachen.“ Ihr Studio läuft nicht blendend, aber auch nicht schlecht, es ­existiert. Die Miete ist bezahlt, die beiden haben inzwischen sogar eine Grafikerin eingestellt. Sie sind jetzt Arbeitgeber, und es klingt, als wäre ihnen ein wenig mulmig zumute, wenn sie das sagen. Das Geld, das sie für den Computerspielpreis bekommen haben und die Kickstarter-­Einkünfte sind aufgebraucht. Eine neue Crowdfunding-Kampagne kommt für Kevin nicht in Frage. „Heute wissen wir, dass 16.000 Euro fast nichts sind, aber für die Kampagne mussten wir sehr hart arbeiten. Ich hatte den ­größten Stress meines Lebens.“ Zein sagt, die Kampagne war ein Vollzeitjob: Er musste laufend mit den Unterstützern kommunizieren, sie mitunter motivieren, die Summe zu erhöhen. Anders als sein Partner Kevin würde er es trotzdem wieder tun, weil durch Kickstarter überhaupt erst eine Community um das Spiel herum entstand. Die beiden Entwickler haben beide kleinere Jobs an Hochschulen, für Rücklagen reicht es nicht. Für 2020 hat die Bundes­regierung 50 Millio­nen Euro an Fördergeldern für die Spiele­entwicklung vorgesehen. Derzeit stecken diese allerdings im Bürokratiestau fest. Immerhin gibt das Land Nordrhein-­Westfalen selbst viel Geld für die Spieleförderung aus, um ­Firmen anzulocken. Für das nächste Goodwolf-Spiel gibt es solche Mittel. Aber zwischen Antragstellung, Zusage und Auszahlung vergehen Monate, die Entwickler selbst überbrücken müssen. Im Ideal­fall haben sie schon mehrere Spiele produziert, die laufend etwas einbringen. Goodwolf hat aber nur „Code 7“ auf dem Markt, daher heißt es: jobben, sparen und lernen. Für Spieleentwickler ist die Anfangszeit hart. Chad ­Moldenhauer, Art Director beim Indie-Erfolgshit „Cuphead“, ­einem von Disney-­Filmen beeinflussten ­Cartoon-Shoot-’em-up-Spiel, sagte gegenüber der US-Spiele-Website Gamesradar: „Man weiß nicht, wie viel die Dinge wirklich kosten werden. Man weiß nicht, wie lange es dauert, bis alles fertig ist. Man weiß nicht, wie Kunst, Programmierung und Design miteinander verknüpft sind, und inwiefern Zeit- und Geldbeschränkungen beim einen zu Kompro­missen beim anderen führen.“ Erst wenn man realisiere, dass alle Pläne in Bezug auf Umfang und Zeitrahmen falsch ­waren, ­würde man realistisch einschätzen, was möglich sei. Und bis ­dahin müssten die Entwickler an ihrem Projekt festhalten, ohne unterzugehen. Cuphead profitierte finanziell davon, dass Microsoft das Spiel exklusiv für die Konsole Xbox und für Windows haben wollte. Aber Indie-Spiele entstehen meist nur aus dieser Kombination: Fördermittel, Kickstarter, und – am häufigsten – eigene ­Ersparnisse. Der US-Entwickler Danny Weinbaum schuf aus ­eigener Tasche „Eastshade“. Bei diesem Spiel ist man ein Künstler in einer Fantasy-Welt. Man muss Rätsel lösen, doch Kern des Spiels ist die virtuelle Leinwand: Man flaniert über die Insel, sucht schöne Motive und lässt sie von der Figur abmalen. Das Werk kann man dann herunterladen und online teilen. Danny wusste schon als Teenager, dass er eigene Spiele ent­wickeln wollte. Er begann, rigoros zu sparen, nahm später ­einen Job bei einer AAA-Firma an. Als er genug Geld hatte, um zwei ­Jahre Vollzeit an Eastshade arbeiten zu können, kündigte er. Er sagt: „Ich plante, mir nach zwei Jahren wieder einen Job zu ­suchen, falls ich nicht fertig werden würde.“ Er wurde nicht ­fertig, aber machte weiter. Als er nach fünf Jahren immer noch nicht fertig war, zog er mit seiner Lebensgefährtin zu seiner Großmutter, um die Miete zu sparen. Das Spiel „Gardenarium“, in dem der Spieler eine schrille, surreale Welt erkundet. Entwicklerin Paloma Dawkins nahm mit dem Titel ­lediglich 2.000 US-Dollar ein. (Screenshot: KO_OP mode / Gardenarium) Das alles war es ihm wert. „Als Indie-Entwickler darf ich ­alles machen“, erzählt er. „Es stimmt schon, dass wir ­Kompromisse eingehen müssen, weil wir nicht das Budget haben, um bestimmte Dinge zu tun, aber auch das macht mir Spaß.“ Er ­genieße es, heraus­zufinden, was Spielern wichtig sei, und selbst die ­Prioritäten zu setzen. „Es gibt nichts auf der Welt, was ich lieber tun würde als genau das, was ich gerade tue. Alles was ich ­wünsche, ist, dass jedes Spiel genug für das Nächste einbringt.“ Die Konkurrenz ist hart, Wahrnehmung alles Als eine Reihe von Indie-Entwicklern für einen Artikel auf dem ­Portal The Verge im Oktober 2019 ihre Einkünfte offenlegte, war die Ernüchterung groß. Kara Stone, Schöpferin von „Ritual of the Moon“, ein meditatives Spiel, bei dem man in die Rolle einer auf den Mond verbannten, einsamen Hexe schlüpft, lebt von einem Lehrauftrag an der Universität. Paloma Dawkins schuf das Game „Gardenarium“, in dem man eine schrille bunte, surreale Welt erkunden muss. Sie hat mit ihrem Spiel etwa 2.000 ­US-Dollar eingenommen. Weitere ­Einkünfte generiert sie, weil sie ihr Spiel in Museen und Galerien vorstellen darf. Sie lebt in einem ­Zimmer, das 200 Dollar Miete kostet. Jason Roberts hat das preis­gekrönte handgezeichnete Puzzle-Spiel „Gorogoa“ entwickelt und lieh sich dafür Geld von Freunden. Den großen Erfolg des Spiels hat er genutzt, um seine investierten Ersparnisse wieder zurück­zugewinnen. Er sagt, er wache hin und wieder nachts auf und habe Panikzustände. Für das breite Publikum sind solche Geständnisse über­raschend. Die Game-Industrie ist gewaltig –, sie machte im Jahr 2019 einen geschätzten Umsatz von 151,9 Milliarden US-Dollar. Fast 2,5 Milliarden Menschen auf der Welt spielen Videospiele. Aber das Geld, das sie ausgeben, fließt fast ausschließlich auf die Konten der großen Entwicklerstudios und die der Betreiber der Plattformen wie Steam, des App Store von Apple oder Origin von Electronic Arts. Hinzu kommt, dass der Markt übersättigt ist. 2019 wurden allein auf der mit Abstand größten Online-Vertriebsplattform für PC-Spiele Steam 8.412 Spiele neu veröffentlicht. Das macht im Schnitt ungefähr 23 neue Spiele pro Tag. Um in die Empfehlungslisten zu rutschen oder auf die vorderen Seiten der Suchergebnisse zu kommen, muss man eine bestimmte Verkaufszahl erreichen. Die erste Hürde liegt vermutlich bei 1.000 Verkäufen. Die Firmen dürfen diese Zahlen vertragsbedingt nicht offenlegen. Eine zweite Schwelle gibt es bei Bewertungen. Liegt ein Spiel ­unter 50 positiven Bewertungen, landet es bei den Such­ergebnissen unter den letzten 20 Prozent. Bei „Code 7“ von Goodwolf Studio müssen die Spieler einen gleichnamigen Virus stoppen. Er wurde von einer abtrünnigen künstlichen Intelligenz in die Welt gesetzt, um die Menschheit auszulöschen. (Screenshot: Goodwolf Studio) Tools, um ein Spiel zu promoten, bietet Steam nicht. ­Entwickler zahlen eine Grundgebühr und laden ihr Spiel hoch. Dafür müssen sie derzeit 86 Euro zahlen, die sie zurückbekommen, wenn das Spiel 1.000 Dollar einbringt. Valve, die Firma hinter Steam, erhält pro Verkauf zudem einen 30-prozentigen Anteil. Der reduziert sich erst bei einem Umsatz ab 50 Millionen Dollar, was zeigt, wie große Firmen bevorteilt werden. Bei 82 Prozent der Spiele, die über Steam herauskamen, reichen die Einkünfte der Entwickler nicht, um davon leben zu können. Durchschnittlich verkauft sich ein Spiel bei Steam etwa 2.000-mal und macht im ersten Monat 12.500 Dollar Umsatz, im ersten Jahr 30.000 Dollar. Zieht man die Provision ab, bleiben 21.000 Dollar, von denen noch Steuern abgehen. Zum Vergleich: „Grand Theft Auto V“ verkaufte sich in den ersten Wochen mehr als zwei Millionen mal auf Steam. Wie eine Indie-Band auf Tournee In den 1990ern wurden Indie-Games vor allem als Shareware-­Spiele vertrieben, mit der Möglichkeit, sie für Freunde zu ­kopieren. Die Idee war, einen Teil des Spiels umsonst ­anzubieten, in der Hoffnung, die Nutzer zahlten für den Rest. Der richtige ­Indie-Boom kam erst mit der Etablierung des digitalen Vertriebs über Plattformen wie Steam Anfang der 2000er-Jahre. Bis dahin mussten kleine Publisher ihre Spiele auf DVDs veröffentlichen und Händler mühsam davon überzeugen, sie in ihren Läden so aufzustellen, dass sie auch gefunden werden. Jetzt konnte man die Gamer ohne Aufwand erreichen. Eines der ersten wirklich erfolgreichen Spiele auf Steam war sogar ein Indie-Game, das Echtzeit-Strategiespiel „Darwinia“. Zudem sind Entwickler-­Tools für Computerspiele in den vergangenen Jahren immer ­billiger ­geworden. Die leistungsstarke Entwicklungsumgebung für ­Spiele, Unity, ist bei geringen Verkaufszahlen sogar kostenlos. ­Kleine und unabhängige Teams konnten sich die Software plötzlich leisten. Der Begriff Indie wurde dabei aus der Musikbranche übernommen. Er bezeichnet Bands, die sich bewusst von großen Plattenfirmen abgrenzen wollen. Indie kann beides bedeuten, ­finanzielle oder kreative Unabhängigkeit. Die Nähe zur Musik wird nirgendwo deutlicher als bei den Nachbarn von Goodwolf, in den Räumen von Ludopium, einem Studio mit sechs ­Mitarbeitern. In der ­Mitte des Raums türmen sich Getränkekisten, an der Wand hängen Zettel mit Stichwörtern wie „Witchcraft“. Im ­angrenzenden Raum steht eine Gitarre neben einem Mischpult. Ludopiums Debut ist das Spiel „Vectronom“, bei dem man versuchen muss, hüpfend Hindernisse zu überwinden, die sich im Rhythmus der Musik bewegen. Die Songs hat Mitgründer Juan ­Orjuela selbst komponiert und als Soundtrack veröffentlicht – eine kleine Nebeneinnahme. Mitgründer Utz Stauder im Austausch mit seinem Kollegen: „Wir haben uns einen Hungerlohn ausgezahlt.“ (Foto: Melanie Grande) Utz Stauder, ebenfalls Mitgründer, Geschäftsführer und Programmierer sagt, er habe am Anfang sehr viel investieren müssen. „Es geht natürlich erst mal ganz gut, da wir als Studis von Bafög oder Studienkrediten lebten, aber das wurde nach und nach ­immer weniger mit dem Studium und mehr mit der Arbeit.“ Für das Spiel erhielt das Team Unterstützung von Arte, aber es reichte nicht, um die ganze Produktion abzudecken. „Also haben wir uns einen Hungerlohn ausgezahlt.“ Um für das Spiel zu werben und einen Publisher zu finden, der die Vermarktung übernimmt, flogen Utz und seine Kollegen drei Jahre lang um die halbe Welt, um das Spiel auf Messen und Events vorzustellen. Sie schliefen in ­billigen Absteigen. Es fühlte sich an, wie eine Indie-Band auf Tournee. 2017 landete das Spiel auf dem zweiten Platz beim Deutschen Computerspielpreis in der Nachwuchskategorie. Es gab 30.000 Euro Fördergeld. „Vectronom“ ist das Debutspiel von Ludopium. Bei dem Titel müssen die Spieler versuchen, mit einem Würfel hüpfend Hindernisse zu überwinden, die sich im Rhythmus derMusik bewegen. (Screenshot: Vectronom / Ludopium) Auch Utz musste viel lernen, etwa, dass ein Spiel, das vor allem von der Musik lebt, bei den Screenshots auf Steam nicht gut aussieht, das Spiel wird weggeklickt. Eine weitere Lektion ist die frühe Einbeziehung einer Zielgruppe: „Die gibt dir eine gute Orientierung, wenn es darum geht, bestimmte Entscheidungen zu treffen“, sagt Utz. „Wir haben jetzt eine Art Zielscheibe vor Augen. Genau in der Mitte ist die eine Person, die das Spiel am aller­geilsten findet. Was würde diese Person präferieren? Das vereinfacht am Ende die Vermarktung.“ Auch Utz verdient als freiberuflicher Dozent an einer Schule in Köln ein ­zusätzliches ­Gehalt. „Es ist nicht immer einfach, die richtige Balance zu ­finden“, sagt er. „Mein Ziel ist, das Studio aufrechtzuerhalten, ohne dass wir uns kaputtmachen. Und wenn das auf Teilzeit hinausläuft, geht es ja auch in Ordnung.“ „Ich denke, es ist möglich, davon zu leben, Indie-Spiele zu ­machen“, sagt Charlie Lebrun. Sie war PR-Managerin bei Sega Europe und leitete die Kampagnen für Spiele wie ­„Total War: Three ­Kingdoms“ und „Two Point Hospital“. Heute ist sie selbstständig mit der Firma Player Two, die sich auf PR für Indie-­Spiele ­spezialisiert hat. Zu ihren Kunden zählt Danny Weibaums ­Eastshade Studios. Sie sagt: „Das Marketing wird bei Indie-­Firmen am häufigsten unterschätzt.“ Es gäbe viele Variablen, aber es laufe alles darauf hinaus, herauszufinden, was das ­Besondere an ­einem Spiel sei, und ein Publikum zu finden, das dieses Besondere zu schätzen wisse. Bei „Eastshade“ etwa hatten Danny und sie versucht, es ­zunächst auf Adventure-Spieler im Allgemeinen auszurichten. „Aber nachdem wir ein wenig vom Spiel gezeigt hatten, ­wussten wir, dass die schöne Umgebung und das friedliche Gefühl die Spieler anziehen“, sagt sie. „Also haben wir dies in Trailern und GIFs stärker gezeigt, und dann wurde zudem klar, dass es ein großes Publikum für Eastshade unter Spielern gab, die nach ­einer Art ,Foto-Modus-Variante‘ der sehr populären Fantasy-­Rollenspiel-Serie „Elder Scrolls“ suchten.“ Die Strategie ging auf. Die Community verglich Eastshade mit dem großen Klassiker. Man war im Gespräch. Bei Ludopium spielt Musik eine wichtige Rolle, kein Wunder: Das Erstlingswerk ist ein Rhythmusspiel. Die Musikwand im Büro vermittelt noch am ehesten den Flair eines Indie-Entwicklerstudios. (Foto: Melanie Grande) Die beiden Kölner Firmen hoffen, das Gleiche mit ihren neuen Arbeiten zu erreichen – oder ein bisschen mehr. Ludopium erhielt vom Land Nordrhein-Westfalen 20.000 Euro für „Noclip“, ein spirituelles First-Person-Flugspiel. Als Seele des verstorbenen Herrschers eines galaktischen Imperiums muss der Spieler aus einem Mausoleum fliehen und durch komplexe dreidimensionale Labyrinthe finden. Goodwolfs ebenfalls gefördertes „Shadows over Selenia“ spielt in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt, die von ­bösartigen Schatten­wesen heimgesucht wird. Es ist ein Kartenspiel. „Es geht um das Unterdrücken von Gefühlen in der Gesellschaft“, sagt Zein. „Es gibt so viele psychische Probleme, aber die ­meisten Menschen reden nicht darüber, weil es irgendwie verrucht ist, dass man Emotionen hat. – Man muss stark sein. Aber dadurch entstehen mehr Probleme mit sich selbst und anderen.“ Die ­Dämonen seien eine Metapher. Wenn man sie langfristig beseitigen wolle, müsse man sich um seine Probleme kümmern. Vielleicht liegt darin der Unterschied zwischen ­erfolgreichen Indie-­Developern und jenen, die auf der Strecke bleiben: ­Erstere verschließen nicht die Augen vor den Dämonen: Sie lernen, ­nehmen das Marketing ernst, aber meiden auch kreativen Stillstand. Und sie sind pragmatisch und beharrlich, wenn es um die Existenzsicherung geht. Es sind, mit anderen Worten, ­idealistische Anpacker. Eines der bekanntesten Indie-Studios, Telltale Games, das trotz beliebter Marken-­Games wie „Jurassic Park“, „The ­Walking Dead“ und „Batman“ kürzlich Konkurs anmelden musste, hatte den Idealismus verloren – es verharrte im immer gleichen Spielprinzip. Ein Besuch im Game-Haus hätte Telltale Games vermutlich gutgetan.weiterlesen auf t3n.de

  • Twitch sperrt vorübergehend Trumps Account
    on 30. Juni 2020 at 9:10

    Das Livestreaming-Portal Twitch hat Donald Trumps Kanal mit einer temporären Sperre belegt. Der Account des US-Präsidenten habe gegen Richtlinien zu hasserfülltem Verhalten verstoßen. Der Kampf Trump vs. Social Media geht in die nächste Runde. Dabei musste der US-Präsident nun zum ersten Mal eine Sperrung eines seiner Accounts hinnehmen. Wie Twitch gegenüber Forbes mitteilt, haben zwei Videos des Kanals gegen die Richtlinien zu Hassrede verstoßen. Der Kanal sei daraufhin vorübergehend gesperrt und die betreffenden Inhalte entfernt worden. Auf Trumps Twitch-Kanal ist vor ...weiterlesen auf t3n.de

  • Anzeige | Warum du deine Zähne versichern lassen solltest und was ottonova damit zu tun hat
    on 30. Juni 2020 at 8:30

    Schöne Zähne können Türen öffnen. Denn ein strahlendes Lächeln, im Idealfall mit gesunden Zähnen, kann in vielen Situationen von Vorteil sein – beim ersten Date ebenso wie im Vorstellungsgespräch. Was tust du für deine Zähne? Strahlend schöne Zähne brauchen Pflege – und unter Umständen die richtige Zusatzversicherung. (Bild: ottonova) Zahnzusatzversicherung – ein Wort, das bei den meisten Menschen eher ungute Gefühle auslösen dürfte. Denn natürlich hat man schon mal davon gehört und man weiß auch, dass man sich eigentlich mal damit befassen sollte. Aber oft ist der innere Schweinehund dann doch zu groß und der Punkt ...weiterlesen auf t3n.de

  • Indien verbietet Tiktok und andere chinesische Apps
    on 30. Juni 2020 at 8:24

    Indien hat das soziale Netzwerk Tiktok und 58 weitere chinesische Apps verboten. Als Grund wurden Sicherheitsbedenken genannt. Ab sofort ist Tiktok in Indien verboten. Auch andere Apps wurden vom Markt genommen. Das indische Informationstechnologieministerium habe mehrere Berichte erhalten, wonach Nutzerdaten von einigen dieser Apps missbraucht und auf Server außerhalb des Landes übertragen würden, hieß es in einer Mitteilung. Inzwischen sind Tiktok und die betroffenen Apps nicht mehr in Googles Play-Store und Apples ...weiterlesen auf t3n.de

  • Gegen Hass im Netz: 90 Unternehmen stoppen Facebook-Werbung
    on 29. Juni 2020 at 10:02

    Wegen einer Flut von Hasskommentaren, Propaganda, Spam und Fake News in ihren Diensten stehen Facebook und auch Twitter in der Kritik. Ein Werbeboykott gegen Facebook erhält mit Unilever und Honda weitere Unterstützer. Facebook-Chef Zuckerberg will nun doch mehr tun. Aus Protest gegen den Umgang von Facebook mit Hasskommentaren und abwertenden Inhalten in seinen Diensten haben sich mittlerweile Dutzende Unternehmen einem Aufruf zum Werbeboykott angeschlossen. Die von Bürgerrechtsorganisationen Mitte Juni ins Leben gerufene Initiative #StopHateForProfit führte auf ihrer Website am Sonntag in einer Liste gut 90 Unternehmen, die ihre Werbung auf Facebook in den...weiterlesen auf t3n.de

  • Tesla-Straße 1: Tesla-Firmensitz in Grünheide geplant
    on 29. Juni 2020 at 9:06

    Im nächsten Jahr will Tesla seine erste Fabrik in Europa eröffnen, um Elektroautos zu bauen. Noch fehlt die umweltrechtliche Genehmigung. Einen Straßennamen gibt es inzwischen. Der US-Elektroautohersteller Tesla soll in seiner ersten europäischen Fabrik in Grünheide eine besondere Adresse bekommen: Tesla-Straße 1. Das berichtete die Gemeinde am Freitag. „Der Bescheid über den Straßennamen und die Vergabe der Hausnummer Tesla-Straße Nr. 1 ist an Tesla raus“, sagte Bürgermeister Arne Christiani (parteilos) am Freitag. Nach seinen Angaben plant das Unternehmen mit dieser ...weiterlesen auf t3n.de

  • So politisch ist Tiktok
    on 29. Juni 2020 at 7:01

    Tanzvideos oder Meinungsbildung? Nach Trumps verpatztem Wahlkampfauftritt in Tulsa stellt sich erneut die Frage: Wie politisch ist Tiktok? Welchen Einfluss hat das Social Network auf öffentliche Debatten? App runterladen, kurze Videos angucken – das geht auch ohne sich auf der Social-Media-Plattform Tiktok anzumelden. Die ersten Videos, die einem dabei unter die Augen kommen, zeigen immer gleiche Tänze zu Pophits und witzige Lip-Sync-Gags. Doch verbringt man mehr als fünf Minuten mit der App, sieht man jede Menge queer- und transpositive Clips, Videos der #Blacklivesmatter-Bewegung und Statements...weiterlesen auf t3n.de

  • 5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: Wurde Segway zu gute Qualität zum Verhängnis?
    on 29. Juni 2020 at 6:00

    Jeden Montagmorgen berichtet t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Diesmal geht es unter anderem um ganz viel Apple, etwas Elektromobilität, das Ende des Segways, Fehler in der Corona-Warn-App und Scrum in großen Unternehmen. Guten Morgen, in diesem Pioneers Breakfast gehen gleich zwei Ären (ja, ich habe diesen Plural nachgeschlagen) zu Ende: Apple verabschiedet sich von Intel und – sicherlich weniger weltbewegend: Ich verabschiede mich von t3n. Ab dem 1. August wird unser bisheriger Print-Chefredakteur Luca Caracciolo Gesamt-Chefredakteur von t3n. Mich zieht es zu neuen Ufern in Berlin, meinem klaren ...weiterlesen auf t3n.de

  • Kollektiver Vernunftausbruch
    on 29. Juni 2020 at 5:10

    Die kollektive Vernunft in der aktuellen ­Krise ­beeindruckt Felix Schwenzel in seiner Kolumne für Irrelevanz. Wichtig sei aber, dass wir aus der ­Krise lernen und nicht in alte Muster zurück­fallen. Der Firnis der Zivilisation ist extrem dünn. Mir fiel das zum ersten Mal 1992 auf, nach den gewalttätigen Unruhen in Los ­Angeles. Polizisten hatten den Afroamerikaner Rodney King bei einer Verkehrskontrolle schwer misshandelt und damit tagelange Straßenschlachten ausgelöst. Am Ende gab es über 50 Tote und mehrere Tausend Verletzte. Mir wurde klar, dass unsere politische und wirtschaftliche ...weiterlesen auf t3n.de

  • Boykott gegen Facebook wächst – Zuckerberg kündigt Reformen an
    on 27. Juni 2020 at 19:09

    Auch Unilever und Honda stoppen ihre Werbung auf Facebook. Jetzt reagiert Mark Zuckerberg mit einer verschärften Strategie gegen Hass und Rassismus auf der Plattform. Nachdem sich immer mehr Unternehmen dem Boykott gegen Facebook angeschlossen haben, hat Mark Zuckerberg neue Richtlinien angekündigt. Am Freitag hatten auch Unilever und Honda angekündigt, keine Werbung mehr bei Facebook und Instagram schalten zu wollen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Kritik am Umgang mit Hass und Rassismus Ursache für die Kritik ist Facebooks Umgang mit Hass und ...weiterlesen auf t3n.de

  • Anzeige | Der unterschätzte Impact: Markenwert als Umsatztreiber
    on 26. Juni 2020 at 19:00

    Jeder hat seine eigenen Ansichten, wenn es um Marken und ihre Werte geht. Bis heute versuchen Unternehmen, diese subjektiven Meinungen in eine Kennzahl zu verwandeln – mit mäßigem Erfolg. Wie groß der Einfluss des Markenwerts tatsächlich ist und wie Unternehmen ihn messbarer machen können, erfährst du hier. Wie wertvoll ist es, den Markenwert monetär zu ermitteln und das Marketing entsprechend anzupassen? (Foto: PwC) Die Werbung ist transparent geworden – zumindest was das Tracking angeht. Wie viele Klicks hat meine Werbeanzeige genau generiert? Wie viele Verkäufe sind daraus resultiert? Im Vergleich zu früher, als Maßnahmen mehr schlecht als recht in Relation zu wichtigen Kennzahlen gebracht ...weiterlesen auf t3n.de

  • Corona-Warn-App: Wo die App noch Schwächen hat und warum das Bugfixing kompliziert ist
    on 26. Juni 2020 at 7:32

    Die Corona-Warn-App hat noch einige Fehler. Das zeigt, dass die Entwicklung weniger trivial ist, als manche Experten behaupten. Doch die Programmierer sollten zusehen, dass sie das Vertrauen der Bevölkerung nicht aufs Spiel setzen. Seit gut einer Woche ist die Corona-Warn-App deutschlandweit im Einsatz und sie findet ihre Anhänger: Mehr als 13 Millionen Mal wurde die App für iOS und Android alleine in den ersten Tagen heruntergeladen. Wie oft und intensiv sie genutzt wird, sagt das freilich noch nicht. Aber das Gesundheitsministerium spricht inzwischen von 15 Prozent, die die App verwenden. Laut einer Studie der ...weiterlesen auf t3n.de

  • Forecast: Facebook testet digitale Glaskugel für Weltereignisse
    on 24. Juni 2020 at 12:33

    Facebook testet ein neues Community-Projekt namens Forecast. Ein geschlossener Kreis an eingeladenen Experten soll Zukunftsvorhersagen diskutieren. Facebook startet eine Art Crowdsourcing für Zukunftsvorhersagen. Eine neue Facebook-Gruppe, kombiniert mit einer App, soll sich mit Vorhersagen für die Zukunft beschäftigen, teilt Facebook mit. Das Projekt namens Forecast soll Zukunftsvorhersagen aus der Community sammeln und auswerten. Hinter Forecast steht Facebooks New-Product-Experimentation-Team, kurz NPE, das regelmäßig experimentelle ...weiterlesen auf t3n.de

  • Google weitet Faktencheck auf die Bildersuche aus
    on 22. Juni 2020 at 17:14

    In der Bildersuche zeigt Google bei bestimmten Inhalten jetzt Infos zu einem Faktencheck an. Das Prüfen übernehmen externe Stellen. Hinweise auf Faktenchecks finden sich bei Google bisher bei Nachrichten und Suchergebnissen. Das Feature hatte Google im Kontext der US-Präsidentschaftswahl 2016 erstmals vorgestellt. Vier Jahre danach weitet Google die Funktion jetzt auf die Bildersuche aus. Externe Factchecker überprüfen Inhalte Ab sofort sollen weltweit Informationen zu überprüften Fakten unter bestimmten Bildern auftauchen. ...weiterlesen auf t3n.de

  • Seibert: Corona-Warn-App läuft auf mehr als 85 Prozent der Smartphones
    on 22. Juni 2020 at 13:55

    Knapp eine Woche nach dem Start wurde die Corona-Warn-App nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert inzwischen bereits 11,7 Millionen Mal heruntergeladen. Zur Kritik, dass die App auf älteren Geräten nicht laufe, zeigte die Bundesregierung Verständnis. Die Bundesregierung hat Verständnis für die Kritik gezeigt, dass die Corona-Warn-App auf älteren Smartphones nicht läuft. „Natürlich würde man sich wünschen, dass (…) jeder mit jedem alten Smartphone damit arbeiten könnte, aber es gibt da technische Gründe, die durch ein politisches Wollen der Bundesregierung nicht wegzuwischen sind“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in ...weiterlesen auf t3n.de

  • Mit diesem „fiesen Trick“ trollt die Regierung den CCC
    on 22. Juni 2020 at 6:00

    Jeden Montagmorgen berichtet t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Diesmal geht es unter anderem um die Corona-Warn-App, die WWDC von Apple heute Abend, Hoffnung auf eine Akku-Revolution, Twitter-Gründer Jack Dorsey und warum ihr manchmal Crappy Code schreiben solltet. Guten Morgen, die Corona-Warn-App ist da – und sie macht Hoffnung. Nicht nur, dass sie bei der Verlangsamung der Pandemie helfen kann, sondern auch, dass es um Deutschland und Digitalisierung vielleicht gar nicht so schlecht bestellt steht. 1. Was die Corona-Warn-App über Deutschlands Digitalisierung sagt Stellt euch vor, ich machte eine kleine Zeitreise zu eurem 2019er-Ich. Ja, selige ...weiterlesen auf t3n.de